back
Dirk_347x234

Dirk Czuya

Dirk Czuya, Gitarrist bei DER W und seit 2008 dabei, ist ein waschechter Hanseat. Geboren, aufgewachsen und verwurzelt in Hamburg, der deutschen Rock´n Roll Hochburg, kam er schon sehr früh zur Musik. Wie bei JC, war es auch bei Dirk die Familie die den ersten musikalischen Einfluss auf das Kind ausübte. In diesem Falle war es der Bruder.

Ich habe noch einen Bruder, der 6 Jahre älter ist, als ich und der auch Gitarrist ist und eine große Rolle gespielt hat. Ich habe ja schon sehr früh, also schon mit 6 Jahren angefangen, Gitarre zu spielen. Auf der Gitarre meines älteren Bruders. Das war mein großer Einfluss und die Gitarre hat mich dann nicht mehr losgelassen. Ich wollte eigentlich erst Schlagzeug spielen, aber in einer Hamburger Mietwohnung ging das nicht. Kein Platz, kein Geld. Ich hatte irgendwann eine Snare und eine Hi-hat. Das passt natürlich nicht wirklich zusammen, oder? Ich war sogar einmal im Spielmannszug und habe dort die Marschtrommel geschlagen, aber das ging nur kurz. Und selbstverständlich war ich in einer ganzen Reihe von Schülerbands. „The Message“ hieß eine von denen. Alle waren älter als ich. Ich war immer überall der Jüngste. Das ist ja heute noch so. Eine Menge Schülerbands also und ohne Ende Studio Bands. Ich war das, was man einen „Mietmusiker“ nennt. Ich wurde gebucht und spielte alles und überall zu jeder Zeit. In der NDR Showband oder in verschiedenen Radio Big Bands, alles, wo ein Gitarrist gebraucht wird. Es gibt an jedem Tag des Jahres irgendeinen Event, wo ein Gitarrist gebraucht wird.
Ich habe aber auch 10 Jahre lang auf dem Hamburger Kiez, also auf der Reeperbahn in St. Pauli gemuckt. In den Spelunken konnte man wenigstens HENDRIX und STEVIE RAY anbieten
. Später war ich auch als Musiker mit Lacrimosa und Kingdome Come unterwegs.

Bei DER W bin ich über einen gemeinsamen Bekannten gelandet, Daniel Wirtz. Bei dem hatte ich für 2 Gigs ausgeholfen, weil sein Gitarrist Kai Stuffel, der ein guter Freund von mir ist, aus irgendeinem Grund nicht konnte. Damals sind Daniel und Stephan auf mich gekommen. Irgendwann landete schließlich ein Demo von „Tränenmeer“ bei mir auf dem Tisch und das fand ich musikalisch richtig gut. Auf die Texte achte ich eigentlich nicht so sehr, das läuft bei mir eher subtil ins Ohr. Ich bin dann nach Frankfurt gefahren, um eine erste Session mit Stephan zu spielen und das klappte sofort sehr gut. Wir hatten einen ganz guten Groove zusammen und das wurde von Session zu Session immer besser. Die Chemie hat einfach gestimmt. Stephan ist ein absolut authentischer Musiker und so etwas spürst Du als Gitarrist. Da ist nichts Gekünsteltes. Das ist alles echt.“

Der Rest ist Geschichte. Heute ist Dirk Czuya nicht mehr aus der Band wegzudenken. Sein musikalischer und menschlicher Stellenwert ist enorm und sein musikalischer Input mittlerweile unverzichtbar. DER W ist eine Band und das ist sicherlich auch Czuyas Verdienst.

Spätestens mit „III“ ist ein richtiger Bandspirit entstanden, was uns alle sehr freut. Es wächst immer mehr zusammen. Aber zurück zur Frage: „Wie viel Dirk steckt in den neuen W-Songs?“ Ich würde sagen: Eine ganze Menge. Ich stehe zu 100% hinter den Songs und den Texten. Ganz egal eigentlich, von wem die Grundidee stammt. Am Ende sind es Wir alle. Und das fühlt sich gut an. Very proud.



Voheriges Bandmitglied
___

Henning Menke


Nächstes Bandmitglied
___

Stephan Weidner