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	<title>Kommentare zu: „Warum wir uns soviel Mühe geben, uns zu hassen&#8230;“</title>
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	<description>Der W Blog</description>
	<lastBuildDate>Wed, 22 May 2013 17:09:00 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: pate87</title>
		<link>http://der-w.de/schlachtplatte/%e2%80%9ewarum-wir-uns-soviel-muhe-geben-uns-zu-hassen%e2%80%9c.html#comment-319712</link>
		<dc:creator>pate87</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 01:18:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallo Stephan,

ich muss sagen dein Text ist nicht so schlecht doch tut sich mir eine Frage auf, kann Liebe z.B auch ohne Hass überhaupt noch existieren es heisst ja immer das eine kann ohne das andere nicht sein.

Auch frage ich mich ob es nicht manchmal gut ist jemanden (person) nicht leiden zu können, dadurch schütz man sich und sein Umfeld wenn man denkt er könnte einen die Familie kaputt machen oder?

Des weiteren frage ich mich auch wie du persönlich dazu stehst, es soll kein Hass mehr in der Welt sein, doch müsstest du dann nicht selbst anfangen und uns zeigen wie das geht?
Ich spreche hier ganz bewusst die Situation mit Freiwild an.
Du hast ein Lied geschrieben wo du Band&#039;s wie Freiwild und Co. runter machst.
Leider ist es dann mit dem Hass nichtmehr weit, die einen mögen diese Band nicht weil sie rechts ist die anderen mögen sie wegen deinem Lied nicht.
Und ob eine Band rechtsradikale Texte hat oder wie in deinem Lied etwas schlecht gemacht wird, dann kann nur eines dabei herauskommen &quot;HASS&quot;!

Ich bin persönlich auch kein Freiwild Fan mehr aber auch nur weil Sir mir zu kommerziell gewurden sind und nichtmehr wirklich gute Texte haben bzw Ihre alten Texte auf ein neues teures Album aufnehmen.

Doch an und für sich ist es egal, wie du oben beschrieben hast, mit Propaganda und Hass lässt sich viel Geld verdienen.

P.S das selbe gilt nicht nur für Freiwild sondern auch deinen Ex-Bandmitgliedern denen du puren Hass entgegen setzt.

Ich würde mich freuen wenn Ich nur einmal in meinem Leben die alten Onkelz Live sehen dürfte, ich würde alles dafür geben.

freundliche Grüsse
Patrick]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Stephan,</p>
<p>ich muss sagen dein Text ist nicht so schlecht doch tut sich mir eine Frage auf, kann Liebe z.B auch ohne Hass überhaupt noch existieren es heisst ja immer das eine kann ohne das andere nicht sein.</p>
<p>Auch frage ich mich ob es nicht manchmal gut ist jemanden (person) nicht leiden zu können, dadurch schütz man sich und sein Umfeld wenn man denkt er könnte einen die Familie kaputt machen oder?</p>
<p>Des weiteren frage ich mich auch wie du persönlich dazu stehst, es soll kein Hass mehr in der Welt sein, doch müsstest du dann nicht selbst anfangen und uns zeigen wie das geht?<br />
Ich spreche hier ganz bewusst die Situation mit Freiwild an.<br />
Du hast ein Lied geschrieben wo du Band&#8217;s wie Freiwild und Co. runter machst.<br />
Leider ist es dann mit dem Hass nichtmehr weit, die einen mögen diese Band nicht weil sie rechts ist die anderen mögen sie wegen deinem Lied nicht.<br />
Und ob eine Band rechtsradikale Texte hat oder wie in deinem Lied etwas schlecht gemacht wird, dann kann nur eines dabei herauskommen &#8220;HASS&#8221;!</p>
<p>Ich bin persönlich auch kein Freiwild Fan mehr aber auch nur weil Sir mir zu kommerziell gewurden sind und nichtmehr wirklich gute Texte haben bzw Ihre alten Texte auf ein neues teures Album aufnehmen.</p>
<p>Doch an und für sich ist es egal, wie du oben beschrieben hast, mit Propaganda und Hass lässt sich viel Geld verdienen.</p>
<p>P.S das selbe gilt nicht nur für Freiwild sondern auch deinen Ex-Bandmitgliedern denen du puren Hass entgegen setzt.</p>
<p>Ich würde mich freuen wenn Ich nur einmal in meinem Leben die alten Onkelz Live sehen dürfte, ich würde alles dafür geben.</p>
<p>freundliche Grüsse<br />
Patrick</p>
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		<title>Von: Claus Hampel</title>
		<link>http://der-w.de/schlachtplatte/%e2%80%9ewarum-wir-uns-soviel-muhe-geben-uns-zu-hassen%e2%80%9c.html#comment-101420</link>
		<dc:creator>Claus Hampel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 00:51:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hi,

Hab das erste Mal heute von euch gehört...
und sofort das Lied : &quot;Fleisch&quot; gesehen, das ist echt der Hammer !!
Ja und die Gedankengänge: &quot;Wir hassen uns selbst, weil wir nicht so sind, wie wir gern möchten, das spiegeln wir wider, indem wir unsere Mitmenschen hassen, das zeigen wir, indem wir unsere &quot;Brauch-&quot;Tiere misshandeln und töten, wir nehmen den Hass, den Unverstand, das Leid, das Elend wieder mit auf und hassen und fürchten und bangen weiter...
Ich glaube nicht, dass Hass das Gegenteil von Liebe ist...
Das Gegenteil von Liebe ist die Gleichgültigkeit!
Wenn uns alles Schei...egal ist, dann ist das das Zeichen, dass sich in uns und um uns nicht viel ändern kann und ändern wird.
Wenn wir in uns diesen Hass spüren, haben wir die Chance, zu schauen, zu fühlen, in uns zu hören, was wir eigentlich hassen, was wir eigentlich fühlen, aus welchem Grunde wir uns so fühlen, was dahinter steckt.
Die negativen Gefühle gehören zu mir. Ich muss  sie nicht unterdrücken oder verleugnen, denn, dann werden sie eher stärker, machen mich innerlich krank und kommen doch irgendwann hoch, denk ich.
Wenn ich diese Seite von mir zulasse, sie fühle, sie beobachte und damit umgehen lerne, dann kann ich sie zur Kraftquelle machen und nutzen.
Also in dem Sinne, den Hass, die Wut, das Unverständniss eingestehen, hinterfragen, was für wahre Gefühle und Gründe hat das denn? 
Und... den Hass zu hassen, klingt für mich wenig erfolg versprechend.
Wenn ich gegen etwas bin, verstärke ich es nur.
Wenn ich für etwas bin, verstärke ich das, was ich haben möchte.


Übrigends, da ich grade den letzten Kommentar durchlies... ich denke, die vielen Dinge aus der Bibel handeln sehr stark von Angst, viel mehr als von Hasse. Durch diese und andere Geschichten, durch viele andere Dinge, die uns tagtäglich passieren, begegnen, von denen wir hüren und lesen, schüren eine Angst vor der Welt, vor dem Bösen, vor dem Unbekanntem, vor dem Risiko, usw.

Im Hass steckt sichjer immer viel Angst vor dem Anderen und auch vor EInsamkeit.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi,</p>
<p>Hab das erste Mal heute von euch gehört&#8230;<br />
und sofort das Lied : &#8220;Fleisch&#8221; gesehen, das ist echt der Hammer !!<br />
Ja und die Gedankengänge: &#8220;Wir hassen uns selbst, weil wir nicht so sind, wie wir gern möchten, das spiegeln wir wider, indem wir unsere Mitmenschen hassen, das zeigen wir, indem wir unsere &#8220;Brauch-&#8221;Tiere misshandeln und töten, wir nehmen den Hass, den Unverstand, das Leid, das Elend wieder mit auf und hassen und fürchten und bangen weiter&#8230;<br />
Ich glaube nicht, dass Hass das Gegenteil von Liebe ist&#8230;<br />
Das Gegenteil von Liebe ist die Gleichgültigkeit!<br />
Wenn uns alles Schei&#8230;egal ist, dann ist das das Zeichen, dass sich in uns und um uns nicht viel ändern kann und ändern wird.<br />
Wenn wir in uns diesen Hass spüren, haben wir die Chance, zu schauen, zu fühlen, in uns zu hören, was wir eigentlich hassen, was wir eigentlich fühlen, aus welchem Grunde wir uns so fühlen, was dahinter steckt.<br />
Die negativen Gefühle gehören zu mir. Ich muss  sie nicht unterdrücken oder verleugnen, denn, dann werden sie eher stärker, machen mich innerlich krank und kommen doch irgendwann hoch, denk ich.<br />
Wenn ich diese Seite von mir zulasse, sie fühle, sie beobachte und damit umgehen lerne, dann kann ich sie zur Kraftquelle machen und nutzen.<br />
Also in dem Sinne, den Hass, die Wut, das Unverständniss eingestehen, hinterfragen, was für wahre Gefühle und Gründe hat das denn?<br />
Und&#8230; den Hass zu hassen, klingt für mich wenig erfolg versprechend.<br />
Wenn ich gegen etwas bin, verstärke ich es nur.<br />
Wenn ich für etwas bin, verstärke ich das, was ich haben möchte.</p>
<p>Übrigends, da ich grade den letzten Kommentar durchlies&#8230; ich denke, die vielen Dinge aus der Bibel handeln sehr stark von Angst, viel mehr als von Hasse. Durch diese und andere Geschichten, durch viele andere Dinge, die uns tagtäglich passieren, begegnen, von denen wir hüren und lesen, schüren eine Angst vor der Welt, vor dem Bösen, vor dem Unbekanntem, vor dem Risiko, usw.</p>
<p>Im Hass steckt sichjer immer viel Angst vor dem Anderen und auch vor EInsamkeit.</p>
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	<item>
		<title>Von: Marco</title>
		<link>http://der-w.de/schlachtplatte/%e2%80%9ewarum-wir-uns-soviel-muhe-geben-uns-zu-hassen%e2%80%9c.html#comment-45437</link>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 00:09:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://der-w.deblog/?p=5#comment-45437</guid>
		<description><![CDATA[Habe mich im Rahmen meines Studiums mit Aggression auseinandergesetzt, Hass ist das was aufgestaute Aggression bewirkt. Weil ich Lieder wie Kirche oder Religion besonders mag, habe ich mich auch etwas mit der Bibel beschäftigt und sie auf diesen Zusammenhang untersucht. Vielleicht liefert ja ein Auszug aus meiner Arbeit ein paar Antworten auf die hier gestellte Frage. Feedback (qualitativ und konstruktiv) wird erbeten, ansonsten würde ich mich fragen warum man ein Forum einrichtet und niemand wirklich gewinnbringend diskutiert oder Stellung nimmt.

Wir besitzen eine angeborene Anlage aggressiv zu handeln. Allerdings haben wir bisher keine Antwort darauf finden können, warum wir Menschen in ähnlicher Situation einmal aggressiv und einmal gelassen reagieren, wenn es nicht gerade um die Selbstherhaltung geht. Alle Erklärungsversuche haben meiner Meinung nach viele richtige Ansätze, jedoch lassen sie sich nicht verallgemeinern, denn wir Menschen sind zwar gleichwertig, aber aufgrund von Vorerfahrungen, die jeder Mensch anders erlebt und mit den unterschiedlichsten Situationen verknüpft hat, eben doch verschieden. Jeder Mensch ist ein Unikat und sollte auch als solches behandelt werden. Es ist eine Ureigenschaft des Menschen, Gesetzmäßigkeiten finden zu wollen, die universal für alle Menschen gelten. Durch diese Tatsache lässt sich auch erklären, warum wir andere Personen aufgrund weniger Momentaufnahmen schnell in eine Schublade stecken oder mit anderen Worten „über einen Kamm scheren“. Der Zwang, alles irgendwo einordnen zu wollen und eine befriedigende Antwort auf die Frage Warum? Geben zu wollen (die Warum -Phase bei Kindern macht diesen Sachverhalt sehr deutlich!) bringt uns dazu voreilige Schlüsse zu ziehen, Thesen aufzustellen und sie zu überprüfen. Im Bezug auf das Thema Aggression können wir in dieser Richtung noch nichts Handfestes, Allgemeingültiges vorweisen. Mit Sicherheit kann ich jedoch sagen, dass wir in unserer Bemühung Gesetzmäßigkeiten für aggressives Verhalten in Ursache, Reaktion und Erscheinung zu finden, niemals davon ausgehen können, dass ein Mensch ohne aggressive Vorerfahrung daraufhin untersucht werden kann. Selbst wenn wir außer acht lassen, dass bewiesenermaßen Kinder bereits im Mutterleib Emotionen wie Streit, Ärger, aber auch Glück und Geborgenheit durch die Mutter erleben, so ist es doch eine Tatsache, dass wir durch eine aggressive Handlung von außen unseren ersten Atemzug tun. Der Schlag auf den Hintern eines Neugeborenen ist der erste Kontakt mit der wirklichen Welt. Nach diesem Schlag fangen wir an zu atmen und vor Schreck zu schreien. Unser Leben außerhalb des Mutterleibs beginnt.
 „Letztlich kann das Weiterfragen bis zur Entstehung der Welt fortgesetzt werden“.
Da ich mir schon immer die Frage gestellt habe, warum Menschen aggressiv reagieren können, nahm ich mir das Buch der Bücher zur Hand. Die Bibel steckt voller Aggression. Bereits bei Adam und Eva ist es die Aggressivität, die sich in Gottes Zorn widerspiegelt. Beide Menschen werden für ihr Fehlverhalten bestraft. Gott schuf die Menschen als sein Ebenbild. Also müssen wir außer der Allwissenheit und dem ewigen Leben auch seine Anlage zur Aggressivität besitzen.
Die zehn Gebote sind Gebote, keine Verbote. Anders ausgedrückt, es sind  Ratschläge bzw. Richtlinien über Verhaltensweisen, die dazu dienen friedfertiges Leben auf der Erde zu sichern und Aggression zu mindern. Nicht umsonst war die Bibel in der vorreformatorischen Phase als Gesetzbuch in Gebrauch, in dem vor allem „die sittlichen Vorschriften des Beispiels Jesu der Gemeinde und den einzelnen Christen vorgelegt sind.“

Meiner Meinung nach war den Gelehrten in der vorreformatorischen Zeit bereits klar gewesen, dass die Menschheit am Abgrund der Selbstzerstörung steht, wenn sie die 10 Gebote als Ratschläge nicht annimmt. Nicht umsonst steckt die Bibel voll von Krieg, denn in diesen schwierigen Zeiten wurde sie auch geschrieben. So lässt sich auch der Tag des Weltuntergangs erklären. Sobald wir aufhören, zu versuchen, in Frieden mit uns und der Natur zu leben, werden wir uns selbst zerstören. Diese Prophezeihung ist nichts anderes als eine Konsequenz der aus den Erkenntnissen dieser Wissenschaftler gezogenen Schlüsse. Wenn wir jetzt auf den ertragsreichsten Ansatz über die Ursache der Aggression zurückkommen, so ist es das Lernen am Modell oder die soziale Entwicklungstheorie die hier zum Tragen kommt. Man nahm ein Modell (hier eine Erzählung) und machte dem Leser Ursache, Reaktion und Konsequenz innerhalb dieser Geschichte klar. Das funktioniert wie im Märchen. Kain brachte Abel um, weil er ein wenig er gehaltvolleres Opfer brachte. Die Ursache für den Mord ist hier das Defizit an Aufmerksamkeit, welches Kain für das Opfern von Früchten bekam. Die innerliche Reaktion Kains: Es überlief ihn und ihm wurde heiß.  Das Überkochen des Dampfkessels führte zur aggressiven Handlung oder wie Lorenz sagt, das Ventil wurde geöffnet und dann passierte das, was Freud als Ableitung dieses Aggressionstriebes über die Muskeln versteht: Danach lockte Kain  Abel auf das Feld und erschlug ihn. Die Aussage über die Notwendigkeit, Aggression in den Griff zu bekommen wird direkt mitgeliefert: „Wenn Du nicht recht tust lauert an der Tür die Sünde als Dämon. Auf Dich hat er es abgesehen, doch Du werde Herr über ihn!“  Der Dämon ist hier eine Personifikation für die Sündhaftigkeit der Aggression, die es gilt zu unterwerfen. Im Klartext: Bekomme Deine Aggressionen in den Griff, sonst wirst Du zum Verbrecher und wirst bestraft werden. Die Konsequenz für Kains Vergehen wird durch Verbannung, ewige Rast- und Ruhelosigkeit (Bild für Gewissensbisse eines Menschen, der Unrecht getan hat) und ertraglose Ernte beschrieben. Warum ist dies nun als Modell zu verstehen, an dem gelernt werden soll. Anhand der Darstellung Kains und Abels als Menschen wie Du und ich in damaliger Zeit mit allen Pflichten, Sorgen, Nöten, aber auch mit Emotionen wird dem Leser oder auch Hörer die Botschaft so dargebracht, dass er sie auf sich beziehen kann. Es ist also ein Transfer möglich und meiner Meinung nach auch gewünscht, um den Menschen zu zeigen, wie wichtig es ist seine Aggressionen in den Griff zu bekommen. Die Komplexität des Ablaufs einer Prozesskette bis zur aggressiven Handlung und schließlich die daraus resultierende Bestrafung wird hier in eine Geschichte verpackt. Man sagt: „ Die besten Lehrer sind Geschichtenerzähler“. In der Lernforschung wurde nachgewiesen, dass wir am besten lernen, wenn wir etwas Bekanntes mit etwas Unbekanntem verknüpfen. Die Bibel ist eine Sammlung von Lehrgeschichten, die Wissen und Erkenntnisse sowie Ratschläge zu erteilen sucht. So verpackt, dass jeder sich angesprochen fühlen kann. Sie gilt als das meistverkaufte Buch der Welt.
Wieso vergleiche ich die Geschichte Kain und Abels mit einem Märchen? Betrachte ich das Märchen „Tischlein deck Dich!“ der Gebrüder Grimm durch die Aggressionsbrille so fallen mir Grundbedürfnisse oder Grundeigenschaften des Menschen auf. Die Aggression des Vaters gegen seine Söhne und am Ende gegen die Ziege sehe ich  als Vergeltung für Lügen, den Knüppel aus dem Sack für die Bestrafung des Wirts, das Tischlein mit Speisen für das Grundbedürfnis Hunger und den Raub des Goldesels für die Habgier des Wirts, die Ziege für die Niedertracht und das Heimkehren der Brüder mit Geschenken als Beschwichtigungsversuch. All diese Deutungen sind in die Wirklichkeit übertragbar, denn alle Symbole stehen für Handlungen aus dem wirklichen Leben. Die Personen, die Umgebung und die Handlungsabläufe des täglichen Daseins innerhalb der Erzählung sind denen ihrer Entstehungszeit angepasst, um sie (be)greifbar zu machen.
Aus wissenschaftlicher Sicht gesehen kann der Satz „Letztlich kann das Weiterfragen bis zur Entstehung der Welt fortgesetzt werden“  auch anders gedeutet werden. Vielleicht ist es wirklich notwendig, an den Anfang der Menschheit zurückzukehren, um eine Ursache für Aggression zu finden. Wenn wir davon ausgehen, dass unsere Vorfahren töten mussten, um nicht selbst getötet zu werden, dann mussten sie morden, um sich durch erlegte Tiere am Leben zu erhalten, weil die Früchte des Waldes nicht immer verfügbar waren. Dann kommt dem Hunger eine ganz zentrale Bedeutung zu. Noch heute ist es so, dass ein über längere Zeit unbefriedigtes Hungergefühl aggressiv macht. Die Hemmschwelle, jemanden zu beleidigen, etwas zu zerschlagen oder die Mücke an der Wand zu töten, sinkt mit zunehmendem Hungergefühl. In der Zeit, als sich Menschen noch nichts in Supermärkten kaufen konnten, waren sie gezwungen zu töten um am Leben zu bleiben. Das Bedürfnis sich selbst zu schützen, sich zu ernähren, um sich am Leben zu erhalten ist eine Grundeinstellung, die jedes Lebewesen besitzt. Meiner Meinung nach haben sich aus den Grundbedürfnissen der damaligen Zeit viele weitere Bedürfnisse entwickelt, die es zu befriedigen gilt. Alle sind auf einen Mangel zurückzuführen, der durch Konsum befriedigt werden kann. Es ist ein Defizit, das nach Ausgleich sucht. Hier kommen Freud und Adler ins Spiel. Das Bedürfnis nach Gleichgewicht oder Spannungslosigkeit ist nichts anderes als ein Hungergefühl (Hunger nach Aufmerksamkeit, Hunger nach Schutz und Zuneigung usw.), das befriedigt werden muss, um das innere Gleichgewicht herzustellen. Es ist eine angreifende Handlung, eine Herangehensweise, um das Problem des inneren Spannungsungleichgewichts zu lösen. Das Urbedürfnis Hunger, das die Tötungshemmung herabsetzte, macht uns in den neu entwickelten Bedürfnissen unserer Gesellschaft immer noch zu schaffen. Bekomme ich wenig Aufmerksamkeit oder fühle ich mich nicht mehr geborgen, reagiere ich aggressiv, sowohl im Beruf wie im privaten Bereich. Versuche ich, durch unsere Normen und Gesetze dazu veranlasst, friedfertig zu handeln, werde ich es auch über das Essen regeln. Ich werde zum Nichtsesser oder zum Frustfresser. Ich fresse in mich hinein oder werde vom Zweifel, der Eifersucht oder dem Neid zerfressen. Alle diese Essensmetaphern haben mit dem Hunger nach Ausgleich zu tun. Das zentrale Organ ist hier der Magen. Liebe geht auch durch den Magen. Dieses Sprichwort ist nicht nur auf das gute, ausreichende Essen zurückzuführen, sondern auch auf die so genannten Schmetterlinge im Bauch. Der Magen gibt uns durch Geschwüre, Schmerzen, Sodbrennen, Druck, Erbrechen oder die Schmetterlinge Aufschluss über den inneren Zustand eines Menschen. Das schlägt mir auf den Magen heißt, ich fühle mich nicht wohl, meine innere Harmonie ist gestört. Da ich mich aber gezwungen sehe, die Gesetze und Normen nicht zu übertreten aus Angst vor Konsequenzen, unterdrücke ich die inneren Aggressionen, den Hunger nach Harmonie, indem ich eine Ersatzbefriedigung suche, die gesellschaftsfähig und friedfertig ist. Ich kaufe ein, gönne mir z.B. ein paar neue Schuhe oder übertrage meine eigenen Probleme auf andere und versuche sie dort zu lösen oder sehe mich satt an der entstanden Aggression der anderen. Oder ich esse einfach außergewöhnlich. Wie sonst sind die zahlreichen Kochshows und die Flut an Kochbüchern der letzten Jahre zu erklären, wenn nicht als Ersatz für die Befriedigung innerer Bedürfnisse, die in uns schlummern und nicht anders ausgeglichen werden können. Viele flüchten sich auch in den Alkohol, um Harmonie durch Verdrängung zu schaffen. Da dieser die Hemmschwelle herabsetzt, wird ein im nüchternen Zustand nach außen hin friedfertiger Mann im nüchternen Zustand, unter Alkoholeinfluss zur Bestie (unterdrückte Aggressionen) oder zum Anhängsel (Bedürfnis nach Nähe und Zuneigung) werden, je nach unterdrücktem Ursprungsbedürfnis. Unsere Gesetze, Normen und Sitten sind für mich nichts anderes als eine Maske des Friedens zur Erhaltung der Art, die jeder Mensch schon von Geburt an aufgesetzt bekommt und der sich ein Leben lang dagegen wehrt, weil er seine Freiheit eingeschränkt sieht. Der Alkohol, der Hunger/Durst, der Mangel an Schlaf und Aufmerksamkeit oder Enge lassen uns diese Maske unter bestimmten Umständen unfreiwillig abnehmen  und das wahre, tierische Gesicht des Menschen kommt ans Licht.
Wie entsteht aber eine solche Aggression? Was passiert im Körper? Meiner Meinung nach gibt es keine Energiequelle in dem Sinn, dass ein Speicher für aggressive Energie im Inneren eines Menschen existiert. Ich gehe davon aus, dass die Energie, die durch Nahrungsaufnahme im Körper (vornehmlich im Verdauungstrakt) bereitgestellt und dorthin geschickt wird, wo sie von Nöten ist. D.h. bekommt das Gehirn das Signal, dass irgendwo ein Mangel herrscht dann wird Energie dorthin geschickt, wo das Defizit herrscht. Es wird Energie an die Muskeln gesendet, wenn der Ausgleich nur durch die Verwendung von Muskelkraft, durch in Angriff nehmen ausgeglichen werden kann. Die Schlüsselrolle übernehmen hier der Hormonhaushalt und die Leiterbahnen des Körpers (siehe Focus 03/93).Nicht nur in panischer Angst vor dem drohenden Tod, sondern auch, wenn es um den Hunger nach Essbaren oder dem Drang nach Vermehrung geht, werden Energien freigesetzt, die den Mensch zu herausragenden Leistungen bringen. In der Urzeit mussten Menschen Kraft zum Laufen besitzen, um ein Tier zu jagen. Heute noch verwenden wir viel Energie um einer Frau den Hof zu machen und sie  zum Beischlaf zu animieren. Energien in dieser Richtung galten  im Sport als sehr nützlich. Man verbot dem Boxer vor dem Kampf Sex zu haben. Das Ungleichgewicht der Hormone sollte das Aggressionspotential steigern und gleichzeitig die Hemmschwelle senken. Die freigewordene Energie wurde dadurch für die Erringung des Erfolgs und nicht für die Lust genutzt. Dadurch, dass es heutzutage eine  Vielzahl von Bedürfnissen gibt, die dem Gehirn das Signal oder einen Reiz geben, dass irgendwo eine Disharmonie herrscht, reagiert es auf seine altbekannte Weise mit Hunger und dem Drang nach Befriedigung. Dies gilt für die organischen sowie auch die mentalen Bedürfnisse. Der Sinn für Ordnung und Gerechtigkeit spielt hier eine große Rolle. Warum sollte man sich sonst über ein nicht gesagtes Wort wie Danke, Bitte oder einen fehlendes Guten Morgen Gruß aufregen. Es ist eine vom Gehirn durch vorher vermittelte Normen erkannte Ordnungswidrigkeit, die die Harmonie stört und somit ausgeglichen werden muss. Der Sinn für Gerechtigkeit und auch das Gefühl der Rache ist nichts anderes als das Bedürfnis, Harmonie und Gleichgewicht zu schaffen.
Wenn es um die Ruhmsucht geht oder sagen wir um das Bedürfnis nach Beachtung,  herrscht im inneren der Person ein starkes Defizit an Aufmerksamkeit. So wird alle Energie in die Karriere gesteckt, damit man nicht namenlos und ungeachtet in der Masse untergeht. Denn in unserer heutigen Gesellschaft zählt der Einzelne nichts mehr. Früher wurde man gelobt und beachtet, wenn man von der Jagd mit Beute nach Hause kam. Heute interessiert sich keiner mehr dafür in welchem Supermarkt wir welche Sorte Fleisch gekauft haben. Aus welch anderem Grund, wenn nicht aus dem Bedürfnis gesehen und geliebt zu werden, sind Talentshows jeglicher Art zu erklären. Ein Mensch erniedrigt sich vor Millionen von Zuschauern. Er gibt sich freiwillig der Selektion durch andere hin, um Beachtung geschenkt zu bekommen. Der Wunsch nach Beachtung hat sich meiner Meinung nach sogar mit dem Wunsch nach Vermehrung vermischt. Heute ist es nicht mehr das ureigene Bedürfnis die Art zu erhalten sondern das Bedürfnis etwas von sich in der Welt zurückzulassen, das Beachtung über den Tod hinaus bekommt. Die Frage „ Wem sieht mein Sohn denn ähnlich?“ oder die Aussage:“ Du hast die Augen Deiner Mutter“ deuten darauf hin, dass es uns wichtig ist, gesehen zu werden, auch wenn eine stellvertretende Person als Instrument dient. Etwas, was sonst seltener Beachtung bekam, wird nun öfter gesehen und womöglich bewundert.
 Warum reagieren Menschen in der gleichen Situation unterschiedlich. Darauf kann ich nur antworten, dass wir Menschen nur bedingt gleich sind, denn jede Person hat eine eigenständige Entwicklung durchlaufen. Einen Prozess, der durch Erbanlagen, Erlebnisse, Reaktionen und Konsequenzen geprägt war. Durch gesellschaftliche Normen gelenkt, musste man sich einen Weg suchen, dem Zensor zu entgehen und dennoch Befriedigung d.h. Harmonie zu erlangen. Jeder Mensch geht anders mit bestimmten Situationen um. Nicht jedes abgespeicherte Skript (s. Die soziale Entwicklungstheorie nach Rowell Huesemanns) gleicht wie ein Ei dem anderen. So ist die Vielfalt der Aggressionen und der Umgang mit ihnen zu erklären. Es bildeten sich Nischen, in der aggressive Handlungen gesellschaftlich nicht gelobt, aber geduldet und damit nicht bestraft wurden. Ebenso verhält es sich mit der Verarbeitung erlebter Aggressionen. Jeder hat seine eigene Art, mit solch einem Erlebnis umzugehen und es zu verarbeiten, um sein inneres Gleichgewicht wieder herzustellen. Wenn es um die Auslöser, die Ventilöffner geht so denke ich, dass es Reize sind, die das Gehirn antreiben, abgespeicherte Skripte zu durchlaufen. Ich gehe davon aus, dass es nicht nur ein bestimmtes Skript gibt, sondern eine Vielzahl mit feinen Unterschieden. Je nach Reiz, innerlicher Verfassung, Situation und Umgebung wird das passende Skript herausgesucht und so reagiert, wie es dort abgespeichert wurde. Ist man mit seinen Argumenten (seinen abgespeicherten Skripts) am Ende und hat kein passendes gefunden, reagiert man in der ursprünglichen, unzensierten Art und Weise. Man schlägt zu, um inneren Ausgleich zu schaffen. Gibt es keine Bestrafung oder hat man mit dieser Methode Erfolg so ist meiner Meinung nach davon auszugehen, dass öfter zu aggressiven Mitteln gegriffen wird, denn ein neues Skript wurde als Erfolg versprechend abgespeichert.

Zusammenfassend wäre also festzustellen, dass wir alle eine natürliche Anlage besitzen, die uns aggressiv werden lassen kann. Diese Anlage wird dann genutzt, wenn es um die Erreichung eines Zieles geht. Das Grobziel ist die Beseitigung des Hungers und das damit herrschende Spannungsungleichgewichts. Dieser Hunger nach innerem oder äußerem Gleichgewicht (vgl. Harmoniesucht , Beachtung, Freiheit und Sicherheit im beruflichen und privaten Bereich) wird aus Angst vor Strafe durch gesellschaftlich geduldete „Aggressionsnischen“ oder Ersatzbefriedigungen  (Einkaufen, Frustessen, Schokolade usw.) zu stillen versucht oder unterdrückt. Wird das Spannungsungleichgewicht zu groß und findet sich kein passendes Skript oder keine „Nische“, welche vor Strafe schützen und trotzdem den ersehnten Ausgleich schaffen kann, dann wird mit physischer (sowohl innerlicher als auch äußerlicher, bewusster und unbewusster) Gewalt reagiert. Diese Gewalt kann sich gegen Objekte, alle anderen Lebewesen und schließlich auch gegen sich selbst richten (Das Ritzen, Lippenbeißen, Fingernägelkauen usw.) und führt im schlimmsten Fall zu Krankheit (Bulemie, Fresssucht, Magen, Darmgeschwüre ö.ä.) Mord und Selbstmord. Es muss alles wie in einem Traum funktionieren. Ein feuchter Traum wird nur dann feucht, wenn es dem Drang nach Spannungsausgleich gelungen ist, den gesellschaftlich eingeimpften Sittenzensor durch friedfertige Traumsequenzen zu überlisten. Nur das Träumen von friedlichen Bergen und Tälern oder ähnlichem führt zu einem Samenerguss und nicht die wilde Nacht mit der angebeteten Person, die man während des Schlafens durchlebt hat.


Grüß Dich Stephan, lass es ma anständig krachen auf der nächsten Platte!  Der Brauer M.B.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Habe mich im Rahmen meines Studiums mit Aggression auseinandergesetzt, Hass ist das was aufgestaute Aggression bewirkt. Weil ich Lieder wie Kirche oder Religion besonders mag, habe ich mich auch etwas mit der Bibel beschäftigt und sie auf diesen Zusammenhang untersucht. Vielleicht liefert ja ein Auszug aus meiner Arbeit ein paar Antworten auf die hier gestellte Frage. Feedback (qualitativ und konstruktiv) wird erbeten, ansonsten würde ich mich fragen warum man ein Forum einrichtet und niemand wirklich gewinnbringend diskutiert oder Stellung nimmt.</p>
<p>Wir besitzen eine angeborene Anlage aggressiv zu handeln. Allerdings haben wir bisher keine Antwort darauf finden können, warum wir Menschen in ähnlicher Situation einmal aggressiv und einmal gelassen reagieren, wenn es nicht gerade um die Selbstherhaltung geht. Alle Erklärungsversuche haben meiner Meinung nach viele richtige Ansätze, jedoch lassen sie sich nicht verallgemeinern, denn wir Menschen sind zwar gleichwertig, aber aufgrund von Vorerfahrungen, die jeder Mensch anders erlebt und mit den unterschiedlichsten Situationen verknüpft hat, eben doch verschieden. Jeder Mensch ist ein Unikat und sollte auch als solches behandelt werden. Es ist eine Ureigenschaft des Menschen, Gesetzmäßigkeiten finden zu wollen, die universal für alle Menschen gelten. Durch diese Tatsache lässt sich auch erklären, warum wir andere Personen aufgrund weniger Momentaufnahmen schnell in eine Schublade stecken oder mit anderen Worten „über einen Kamm scheren“. Der Zwang, alles irgendwo einordnen zu wollen und eine befriedigende Antwort auf die Frage Warum? Geben zu wollen (die Warum -Phase bei Kindern macht diesen Sachverhalt sehr deutlich!) bringt uns dazu voreilige Schlüsse zu ziehen, Thesen aufzustellen und sie zu überprüfen. Im Bezug auf das Thema Aggression können wir in dieser Richtung noch nichts Handfestes, Allgemeingültiges vorweisen. Mit Sicherheit kann ich jedoch sagen, dass wir in unserer Bemühung Gesetzmäßigkeiten für aggressives Verhalten in Ursache, Reaktion und Erscheinung zu finden, niemals davon ausgehen können, dass ein Mensch ohne aggressive Vorerfahrung daraufhin untersucht werden kann. Selbst wenn wir außer acht lassen, dass bewiesenermaßen Kinder bereits im Mutterleib Emotionen wie Streit, Ärger, aber auch Glück und Geborgenheit durch die Mutter erleben, so ist es doch eine Tatsache, dass wir durch eine aggressive Handlung von außen unseren ersten Atemzug tun. Der Schlag auf den Hintern eines Neugeborenen ist der erste Kontakt mit der wirklichen Welt. Nach diesem Schlag fangen wir an zu atmen und vor Schreck zu schreien. Unser Leben außerhalb des Mutterleibs beginnt.<br />
 „Letztlich kann das Weiterfragen bis zur Entstehung der Welt fortgesetzt werden“.<br />
Da ich mir schon immer die Frage gestellt habe, warum Menschen aggressiv reagieren können, nahm ich mir das Buch der Bücher zur Hand. Die Bibel steckt voller Aggression. Bereits bei Adam und Eva ist es die Aggressivität, die sich in Gottes Zorn widerspiegelt. Beide Menschen werden für ihr Fehlverhalten bestraft. Gott schuf die Menschen als sein Ebenbild. Also müssen wir außer der Allwissenheit und dem ewigen Leben auch seine Anlage zur Aggressivität besitzen.<br />
Die zehn Gebote sind Gebote, keine Verbote. Anders ausgedrückt, es sind  Ratschläge bzw. Richtlinien über Verhaltensweisen, die dazu dienen friedfertiges Leben auf der Erde zu sichern und Aggression zu mindern. Nicht umsonst war die Bibel in der vorreformatorischen Phase als Gesetzbuch in Gebrauch, in dem vor allem „die sittlichen Vorschriften des Beispiels Jesu der Gemeinde und den einzelnen Christen vorgelegt sind.“</p>
<p>Meiner Meinung nach war den Gelehrten in der vorreformatorischen Zeit bereits klar gewesen, dass die Menschheit am Abgrund der Selbstzerstörung steht, wenn sie die 10 Gebote als Ratschläge nicht annimmt. Nicht umsonst steckt die Bibel voll von Krieg, denn in diesen schwierigen Zeiten wurde sie auch geschrieben. So lässt sich auch der Tag des Weltuntergangs erklären. Sobald wir aufhören, zu versuchen, in Frieden mit uns und der Natur zu leben, werden wir uns selbst zerstören. Diese Prophezeihung ist nichts anderes als eine Konsequenz der aus den Erkenntnissen dieser Wissenschaftler gezogenen Schlüsse. Wenn wir jetzt auf den ertragsreichsten Ansatz über die Ursache der Aggression zurückkommen, so ist es das Lernen am Modell oder die soziale Entwicklungstheorie die hier zum Tragen kommt. Man nahm ein Modell (hier eine Erzählung) und machte dem Leser Ursache, Reaktion und Konsequenz innerhalb dieser Geschichte klar. Das funktioniert wie im Märchen. Kain brachte Abel um, weil er ein wenig er gehaltvolleres Opfer brachte. Die Ursache für den Mord ist hier das Defizit an Aufmerksamkeit, welches Kain für das Opfern von Früchten bekam. Die innerliche Reaktion Kains: Es überlief ihn und ihm wurde heiß.  Das Überkochen des Dampfkessels führte zur aggressiven Handlung oder wie Lorenz sagt, das Ventil wurde geöffnet und dann passierte das, was Freud als Ableitung dieses Aggressionstriebes über die Muskeln versteht: Danach lockte Kain  Abel auf das Feld und erschlug ihn. Die Aussage über die Notwendigkeit, Aggression in den Griff zu bekommen wird direkt mitgeliefert: „Wenn Du nicht recht tust lauert an der Tür die Sünde als Dämon. Auf Dich hat er es abgesehen, doch Du werde Herr über ihn!“  Der Dämon ist hier eine Personifikation für die Sündhaftigkeit der Aggression, die es gilt zu unterwerfen. Im Klartext: Bekomme Deine Aggressionen in den Griff, sonst wirst Du zum Verbrecher und wirst bestraft werden. Die Konsequenz für Kains Vergehen wird durch Verbannung, ewige Rast- und Ruhelosigkeit (Bild für Gewissensbisse eines Menschen, der Unrecht getan hat) und ertraglose Ernte beschrieben. Warum ist dies nun als Modell zu verstehen, an dem gelernt werden soll. Anhand der Darstellung Kains und Abels als Menschen wie Du und ich in damaliger Zeit mit allen Pflichten, Sorgen, Nöten, aber auch mit Emotionen wird dem Leser oder auch Hörer die Botschaft so dargebracht, dass er sie auf sich beziehen kann. Es ist also ein Transfer möglich und meiner Meinung nach auch gewünscht, um den Menschen zu zeigen, wie wichtig es ist seine Aggressionen in den Griff zu bekommen. Die Komplexität des Ablaufs einer Prozesskette bis zur aggressiven Handlung und schließlich die daraus resultierende Bestrafung wird hier in eine Geschichte verpackt. Man sagt: „ Die besten Lehrer sind Geschichtenerzähler“. In der Lernforschung wurde nachgewiesen, dass wir am besten lernen, wenn wir etwas Bekanntes mit etwas Unbekanntem verknüpfen. Die Bibel ist eine Sammlung von Lehrgeschichten, die Wissen und Erkenntnisse sowie Ratschläge zu erteilen sucht. So verpackt, dass jeder sich angesprochen fühlen kann. Sie gilt als das meistverkaufte Buch der Welt.<br />
Wieso vergleiche ich die Geschichte Kain und Abels mit einem Märchen? Betrachte ich das Märchen „Tischlein deck Dich!“ der Gebrüder Grimm durch die Aggressionsbrille so fallen mir Grundbedürfnisse oder Grundeigenschaften des Menschen auf. Die Aggression des Vaters gegen seine Söhne und am Ende gegen die Ziege sehe ich  als Vergeltung für Lügen, den Knüppel aus dem Sack für die Bestrafung des Wirts, das Tischlein mit Speisen für das Grundbedürfnis Hunger und den Raub des Goldesels für die Habgier des Wirts, die Ziege für die Niedertracht und das Heimkehren der Brüder mit Geschenken als Beschwichtigungsversuch. All diese Deutungen sind in die Wirklichkeit übertragbar, denn alle Symbole stehen für Handlungen aus dem wirklichen Leben. Die Personen, die Umgebung und die Handlungsabläufe des täglichen Daseins innerhalb der Erzählung sind denen ihrer Entstehungszeit angepasst, um sie (be)greifbar zu machen.<br />
Aus wissenschaftlicher Sicht gesehen kann der Satz „Letztlich kann das Weiterfragen bis zur Entstehung der Welt fortgesetzt werden“  auch anders gedeutet werden. Vielleicht ist es wirklich notwendig, an den Anfang der Menschheit zurückzukehren, um eine Ursache für Aggression zu finden. Wenn wir davon ausgehen, dass unsere Vorfahren töten mussten, um nicht selbst getötet zu werden, dann mussten sie morden, um sich durch erlegte Tiere am Leben zu erhalten, weil die Früchte des Waldes nicht immer verfügbar waren. Dann kommt dem Hunger eine ganz zentrale Bedeutung zu. Noch heute ist es so, dass ein über längere Zeit unbefriedigtes Hungergefühl aggressiv macht. Die Hemmschwelle, jemanden zu beleidigen, etwas zu zerschlagen oder die Mücke an der Wand zu töten, sinkt mit zunehmendem Hungergefühl. In der Zeit, als sich Menschen noch nichts in Supermärkten kaufen konnten, waren sie gezwungen zu töten um am Leben zu bleiben. Das Bedürfnis sich selbst zu schützen, sich zu ernähren, um sich am Leben zu erhalten ist eine Grundeinstellung, die jedes Lebewesen besitzt. Meiner Meinung nach haben sich aus den Grundbedürfnissen der damaligen Zeit viele weitere Bedürfnisse entwickelt, die es zu befriedigen gilt. Alle sind auf einen Mangel zurückzuführen, der durch Konsum befriedigt werden kann. Es ist ein Defizit, das nach Ausgleich sucht. Hier kommen Freud und Adler ins Spiel. Das Bedürfnis nach Gleichgewicht oder Spannungslosigkeit ist nichts anderes als ein Hungergefühl (Hunger nach Aufmerksamkeit, Hunger nach Schutz und Zuneigung usw.), das befriedigt werden muss, um das innere Gleichgewicht herzustellen. Es ist eine angreifende Handlung, eine Herangehensweise, um das Problem des inneren Spannungsungleichgewichts zu lösen. Das Urbedürfnis Hunger, das die Tötungshemmung herabsetzte, macht uns in den neu entwickelten Bedürfnissen unserer Gesellschaft immer noch zu schaffen. Bekomme ich wenig Aufmerksamkeit oder fühle ich mich nicht mehr geborgen, reagiere ich aggressiv, sowohl im Beruf wie im privaten Bereich. Versuche ich, durch unsere Normen und Gesetze dazu veranlasst, friedfertig zu handeln, werde ich es auch über das Essen regeln. Ich werde zum Nichtsesser oder zum Frustfresser. Ich fresse in mich hinein oder werde vom Zweifel, der Eifersucht oder dem Neid zerfressen. Alle diese Essensmetaphern haben mit dem Hunger nach Ausgleich zu tun. Das zentrale Organ ist hier der Magen. Liebe geht auch durch den Magen. Dieses Sprichwort ist nicht nur auf das gute, ausreichende Essen zurückzuführen, sondern auch auf die so genannten Schmetterlinge im Bauch. Der Magen gibt uns durch Geschwüre, Schmerzen, Sodbrennen, Druck, Erbrechen oder die Schmetterlinge Aufschluss über den inneren Zustand eines Menschen. Das schlägt mir auf den Magen heißt, ich fühle mich nicht wohl, meine innere Harmonie ist gestört. Da ich mich aber gezwungen sehe, die Gesetze und Normen nicht zu übertreten aus Angst vor Konsequenzen, unterdrücke ich die inneren Aggressionen, den Hunger nach Harmonie, indem ich eine Ersatzbefriedigung suche, die gesellschaftsfähig und friedfertig ist. Ich kaufe ein, gönne mir z.B. ein paar neue Schuhe oder übertrage meine eigenen Probleme auf andere und versuche sie dort zu lösen oder sehe mich satt an der entstanden Aggression der anderen. Oder ich esse einfach außergewöhnlich. Wie sonst sind die zahlreichen Kochshows und die Flut an Kochbüchern der letzten Jahre zu erklären, wenn nicht als Ersatz für die Befriedigung innerer Bedürfnisse, die in uns schlummern und nicht anders ausgeglichen werden können. Viele flüchten sich auch in den Alkohol, um Harmonie durch Verdrängung zu schaffen. Da dieser die Hemmschwelle herabsetzt, wird ein im nüchternen Zustand nach außen hin friedfertiger Mann im nüchternen Zustand, unter Alkoholeinfluss zur Bestie (unterdrückte Aggressionen) oder zum Anhängsel (Bedürfnis nach Nähe und Zuneigung) werden, je nach unterdrücktem Ursprungsbedürfnis. Unsere Gesetze, Normen und Sitten sind für mich nichts anderes als eine Maske des Friedens zur Erhaltung der Art, die jeder Mensch schon von Geburt an aufgesetzt bekommt und der sich ein Leben lang dagegen wehrt, weil er seine Freiheit eingeschränkt sieht. Der Alkohol, der Hunger/Durst, der Mangel an Schlaf und Aufmerksamkeit oder Enge lassen uns diese Maske unter bestimmten Umständen unfreiwillig abnehmen  und das wahre, tierische Gesicht des Menschen kommt ans Licht.<br />
Wie entsteht aber eine solche Aggression? Was passiert im Körper? Meiner Meinung nach gibt es keine Energiequelle in dem Sinn, dass ein Speicher für aggressive Energie im Inneren eines Menschen existiert. Ich gehe davon aus, dass die Energie, die durch Nahrungsaufnahme im Körper (vornehmlich im Verdauungstrakt) bereitgestellt und dorthin geschickt wird, wo sie von Nöten ist. D.h. bekommt das Gehirn das Signal, dass irgendwo ein Mangel herrscht dann wird Energie dorthin geschickt, wo das Defizit herrscht. Es wird Energie an die Muskeln gesendet, wenn der Ausgleich nur durch die Verwendung von Muskelkraft, durch in Angriff nehmen ausgeglichen werden kann. Die Schlüsselrolle übernehmen hier der Hormonhaushalt und die Leiterbahnen des Körpers (siehe Focus 03/93).Nicht nur in panischer Angst vor dem drohenden Tod, sondern auch, wenn es um den Hunger nach Essbaren oder dem Drang nach Vermehrung geht, werden Energien freigesetzt, die den Mensch zu herausragenden Leistungen bringen. In der Urzeit mussten Menschen Kraft zum Laufen besitzen, um ein Tier zu jagen. Heute noch verwenden wir viel Energie um einer Frau den Hof zu machen und sie  zum Beischlaf zu animieren. Energien in dieser Richtung galten  im Sport als sehr nützlich. Man verbot dem Boxer vor dem Kampf Sex zu haben. Das Ungleichgewicht der Hormone sollte das Aggressionspotential steigern und gleichzeitig die Hemmschwelle senken. Die freigewordene Energie wurde dadurch für die Erringung des Erfolgs und nicht für die Lust genutzt. Dadurch, dass es heutzutage eine  Vielzahl von Bedürfnissen gibt, die dem Gehirn das Signal oder einen Reiz geben, dass irgendwo eine Disharmonie herrscht, reagiert es auf seine altbekannte Weise mit Hunger und dem Drang nach Befriedigung. Dies gilt für die organischen sowie auch die mentalen Bedürfnisse. Der Sinn für Ordnung und Gerechtigkeit spielt hier eine große Rolle. Warum sollte man sich sonst über ein nicht gesagtes Wort wie Danke, Bitte oder einen fehlendes Guten Morgen Gruß aufregen. Es ist eine vom Gehirn durch vorher vermittelte Normen erkannte Ordnungswidrigkeit, die die Harmonie stört und somit ausgeglichen werden muss. Der Sinn für Gerechtigkeit und auch das Gefühl der Rache ist nichts anderes als das Bedürfnis, Harmonie und Gleichgewicht zu schaffen.<br />
Wenn es um die Ruhmsucht geht oder sagen wir um das Bedürfnis nach Beachtung,  herrscht im inneren der Person ein starkes Defizit an Aufmerksamkeit. So wird alle Energie in die Karriere gesteckt, damit man nicht namenlos und ungeachtet in der Masse untergeht. Denn in unserer heutigen Gesellschaft zählt der Einzelne nichts mehr. Früher wurde man gelobt und beachtet, wenn man von der Jagd mit Beute nach Hause kam. Heute interessiert sich keiner mehr dafür in welchem Supermarkt wir welche Sorte Fleisch gekauft haben. Aus welch anderem Grund, wenn nicht aus dem Bedürfnis gesehen und geliebt zu werden, sind Talentshows jeglicher Art zu erklären. Ein Mensch erniedrigt sich vor Millionen von Zuschauern. Er gibt sich freiwillig der Selektion durch andere hin, um Beachtung geschenkt zu bekommen. Der Wunsch nach Beachtung hat sich meiner Meinung nach sogar mit dem Wunsch nach Vermehrung vermischt. Heute ist es nicht mehr das ureigene Bedürfnis die Art zu erhalten sondern das Bedürfnis etwas von sich in der Welt zurückzulassen, das Beachtung über den Tod hinaus bekommt. Die Frage „ Wem sieht mein Sohn denn ähnlich?“ oder die Aussage:“ Du hast die Augen Deiner Mutter“ deuten darauf hin, dass es uns wichtig ist, gesehen zu werden, auch wenn eine stellvertretende Person als Instrument dient. Etwas, was sonst seltener Beachtung bekam, wird nun öfter gesehen und womöglich bewundert.<br />
 Warum reagieren Menschen in der gleichen Situation unterschiedlich. Darauf kann ich nur antworten, dass wir Menschen nur bedingt gleich sind, denn jede Person hat eine eigenständige Entwicklung durchlaufen. Einen Prozess, der durch Erbanlagen, Erlebnisse, Reaktionen und Konsequenzen geprägt war. Durch gesellschaftliche Normen gelenkt, musste man sich einen Weg suchen, dem Zensor zu entgehen und dennoch Befriedigung d.h. Harmonie zu erlangen. Jeder Mensch geht anders mit bestimmten Situationen um. Nicht jedes abgespeicherte Skript (s. Die soziale Entwicklungstheorie nach Rowell Huesemanns) gleicht wie ein Ei dem anderen. So ist die Vielfalt der Aggressionen und der Umgang mit ihnen zu erklären. Es bildeten sich Nischen, in der aggressive Handlungen gesellschaftlich nicht gelobt, aber geduldet und damit nicht bestraft wurden. Ebenso verhält es sich mit der Verarbeitung erlebter Aggressionen. Jeder hat seine eigene Art, mit solch einem Erlebnis umzugehen und es zu verarbeiten, um sein inneres Gleichgewicht wieder herzustellen. Wenn es um die Auslöser, die Ventilöffner geht so denke ich, dass es Reize sind, die das Gehirn antreiben, abgespeicherte Skripte zu durchlaufen. Ich gehe davon aus, dass es nicht nur ein bestimmtes Skript gibt, sondern eine Vielzahl mit feinen Unterschieden. Je nach Reiz, innerlicher Verfassung, Situation und Umgebung wird das passende Skript herausgesucht und so reagiert, wie es dort abgespeichert wurde. Ist man mit seinen Argumenten (seinen abgespeicherten Skripts) am Ende und hat kein passendes gefunden, reagiert man in der ursprünglichen, unzensierten Art und Weise. Man schlägt zu, um inneren Ausgleich zu schaffen. Gibt es keine Bestrafung oder hat man mit dieser Methode Erfolg so ist meiner Meinung nach davon auszugehen, dass öfter zu aggressiven Mitteln gegriffen wird, denn ein neues Skript wurde als Erfolg versprechend abgespeichert.</p>
<p>Zusammenfassend wäre also festzustellen, dass wir alle eine natürliche Anlage besitzen, die uns aggressiv werden lassen kann. Diese Anlage wird dann genutzt, wenn es um die Erreichung eines Zieles geht. Das Grobziel ist die Beseitigung des Hungers und das damit herrschende Spannungsungleichgewichts. Dieser Hunger nach innerem oder äußerem Gleichgewicht (vgl. Harmoniesucht , Beachtung, Freiheit und Sicherheit im beruflichen und privaten Bereich) wird aus Angst vor Strafe durch gesellschaftlich geduldete „Aggressionsnischen“ oder Ersatzbefriedigungen  (Einkaufen, Frustessen, Schokolade usw.) zu stillen versucht oder unterdrückt. Wird das Spannungsungleichgewicht zu groß und findet sich kein passendes Skript oder keine „Nische“, welche vor Strafe schützen und trotzdem den ersehnten Ausgleich schaffen kann, dann wird mit physischer (sowohl innerlicher als auch äußerlicher, bewusster und unbewusster) Gewalt reagiert. Diese Gewalt kann sich gegen Objekte, alle anderen Lebewesen und schließlich auch gegen sich selbst richten (Das Ritzen, Lippenbeißen, Fingernägelkauen usw.) und führt im schlimmsten Fall zu Krankheit (Bulemie, Fresssucht, Magen, Darmgeschwüre ö.ä.) Mord und Selbstmord. Es muss alles wie in einem Traum funktionieren. Ein feuchter Traum wird nur dann feucht, wenn es dem Drang nach Spannungsausgleich gelungen ist, den gesellschaftlich eingeimpften Sittenzensor durch friedfertige Traumsequenzen zu überlisten. Nur das Träumen von friedlichen Bergen und Tälern oder ähnlichem führt zu einem Samenerguss und nicht die wilde Nacht mit der angebeteten Person, die man während des Schlafens durchlebt hat.</p>
<p>Grüß Dich Stephan, lass es ma anständig krachen auf der nächsten Platte!  Der Brauer M.B.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marco</title>
		<link>http://der-w.de/schlachtplatte/%e2%80%9ewarum-wir-uns-soviel-muhe-geben-uns-zu-hassen%e2%80%9c.html#comment-45429</link>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 20:42:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ma kurz in eigener Sache....Marco meint: blabla...Bei uns in Hessen...&quot;Rüsselsheim rulez&quot;...sagt man: Meinen, das tun nur kleine Kinder und Bettnässer...Also weg mit dem xy MEINT : Kommentar...wie wärs mit schreibt oder sagt...:-) Außerdem find ich es schade, dass hier keine Reaktion kommt...aber egal ich hab hier noch einiges zu sagen :-) werd es auch weiterhin tun!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ma kurz in eigener Sache&#8230;.Marco meint: blabla&#8230;Bei uns in Hessen&#8230;&#8221;Rüsselsheim rulez&#8221;&#8230;sagt man: Meinen, das tun nur kleine Kinder und Bettnässer&#8230;Also weg mit dem xy MEINT : Kommentar&#8230;wie wärs mit schreibt oder sagt&#8230;:-) Außerdem find ich es schade, dass hier keine Reaktion kommt&#8230;aber egal ich hab hier noch einiges zu sagen :-) werd es auch weiterhin tun!</p>
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		<title>Von: Marco</title>
		<link>http://der-w.de/schlachtplatte/%e2%80%9ewarum-wir-uns-soviel-muhe-geben-uns-zu-hassen%e2%80%9c.html#comment-45394</link>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 21:28:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zur Frage, ob Hass sinnfrei oder sogar gut ist:

Hass ist die Ausblühung von aufgestauter, negativer Energie.Findet sich keine Möglichkeit diesen in gesellschaftlich geduldeten Bahnen loszuwerden, dann ist er nicht sinnlos, aber Fehl am Platz. Wenn wir an ein heranwachsendes Kind denken, dann wissen wir, dass Kinder oft schnell mal sagen: &quot;Ich hasse Dich!&quot; Das ist natürlich nicht so gemeint wie sie es sagen. Es ist nur eine Äußerung, die es nicht zurückhalten konnte. So ist es eine seelische Gewalttat. Das Kind kann sich körperlich nicht wehren, also benutzt es die unsichtbare Waffe, das Wort, welches jeden verletzt und Wunden reisst, die schwerer Heilen als blaue Flecken, Brüche oder blutende Wunden. Also für das Kind sinnvoll, aber Fehl am Platz, weil es dem anderen Schaden zugefügt hat. Jetzt ziehen wir mal eine Parallele zum weiblichen Wesen. Meist unterdrückt durch den physisch stärkeren Mann versucht die Frau durch verbale Fäuste zu verletzen und ihrem Hass Luft zu machen, sich in inneres Gleichgewicht zu bringen. An dieser Stelle sei gesagt, nicht alle Frauen sind schwächer als Männer. Bevor ich hier verurteilt werde. Es gibt auch genug starke Frauen und Männer, die anstatt mit der Faust auszuholen lieber einen mündlichen Arschtritt austeilen. Das Ziel ist in jedem Fall das gleiche. Luft zu schaffen, Ausgeglichenheit. Die Waffe jedoch verschieden.
Nun zum Sinn des Hasses. Gehen wir mal ein paar Jahre zurück :-)

Zum Anfang der Menschheit. Die Tötungshemmung der Urmenschen wurde durch Hunger herabgesetzt. Durch diesen Mechanismus war die Schwelle zum Morden leicht übertretbar. Sie töteten um nicht verhungern zu müssen. Also eine sehr sinnvolle, wenn auch grauenhafte Einrichtung der Natur. 
In unserer heutigen Gesellschaft, wo Hunger viele Namen hat und die Grundbedürfnisse übersteigt, weil sich unsere Bedürfnisse (ob vorgespielt durch psychologische Werbung oder wirklich)vervielfacht haben müssen wir uns auch an mehr und mehr Regeln halten. Diese Maske, ,die wir seit der Geburt von unseren Eltern und der Gesellschaft aufgezwungen bekommen, wird durch Drogen, Alkohol oder eben auch durch starke Emotionen fallen gelassen. Ans Tageslicht kommt das Tier im Menschen (Oder Das Tier in mir, das meine Sinne leitet...). Emotionen kochen über, der Hunger muss gestillt weren, ansonsten sieht man sich in Gefahr. Dann kommt es zu dem was wir als sinnlos erachten im Sinne unserer gesallschaftlichen Regeln, allerdings als sinnvoll im Hinblick auf die Natur, in der wir meiner Meinung nach nur Tiere mit selbsterschaffenen Manieren sind.
Freud schrieb von der Ableitung des Todestriebes über die Muskeln nach aussen. Er hat recht...in diesem Punkt...nicht in allem...aber hier stimmt es...Muskeln anspannen, Zähne fletschen, breit machen, Grimassen schneiden. 
Bedingt durch unsere Regeln bleibt es zum Glück oft nur beim Drohen. Allerdings, so schreibt Freud sinngemäß: Die Seele erkranke bei zu viel unterdrückter Aggression. Wo wir wieder beim Thema sind. Sinnvoll ja, aber nur dann wenn ein anderes Ventil (gesellschaftlich akzeptiert) genutzt wird. 

Durch Wort, Schrift, Bild...usw. So etwa wie Stephan das macht. Hass in Strophen und Tönen, Lieder die die Seele verwöhnen, die Wut befreien durchs Worte aneinander reihen. 

Stephan, muchas gracias por todo.

Der Brauer, M.B.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Frage, ob Hass sinnfrei oder sogar gut ist:</p>
<p>Hass ist die Ausblühung von aufgestauter, negativer Energie.Findet sich keine Möglichkeit diesen in gesellschaftlich geduldeten Bahnen loszuwerden, dann ist er nicht sinnlos, aber Fehl am Platz. Wenn wir an ein heranwachsendes Kind denken, dann wissen wir, dass Kinder oft schnell mal sagen: &#8220;Ich hasse Dich!&#8221; Das ist natürlich nicht so gemeint wie sie es sagen. Es ist nur eine Äußerung, die es nicht zurückhalten konnte. So ist es eine seelische Gewalttat. Das Kind kann sich körperlich nicht wehren, also benutzt es die unsichtbare Waffe, das Wort, welches jeden verletzt und Wunden reisst, die schwerer Heilen als blaue Flecken, Brüche oder blutende Wunden. Also für das Kind sinnvoll, aber Fehl am Platz, weil es dem anderen Schaden zugefügt hat. Jetzt ziehen wir mal eine Parallele zum weiblichen Wesen. Meist unterdrückt durch den physisch stärkeren Mann versucht die Frau durch verbale Fäuste zu verletzen und ihrem Hass Luft zu machen, sich in inneres Gleichgewicht zu bringen. An dieser Stelle sei gesagt, nicht alle Frauen sind schwächer als Männer. Bevor ich hier verurteilt werde. Es gibt auch genug starke Frauen und Männer, die anstatt mit der Faust auszuholen lieber einen mündlichen Arschtritt austeilen. Das Ziel ist in jedem Fall das gleiche. Luft zu schaffen, Ausgeglichenheit. Die Waffe jedoch verschieden.<br />
Nun zum Sinn des Hasses. Gehen wir mal ein paar Jahre zurück :-)</p>
<p>Zum Anfang der Menschheit. Die Tötungshemmung der Urmenschen wurde durch Hunger herabgesetzt. Durch diesen Mechanismus war die Schwelle zum Morden leicht übertretbar. Sie töteten um nicht verhungern zu müssen. Also eine sehr sinnvolle, wenn auch grauenhafte Einrichtung der Natur.<br />
In unserer heutigen Gesellschaft, wo Hunger viele Namen hat und die Grundbedürfnisse übersteigt, weil sich unsere Bedürfnisse (ob vorgespielt durch psychologische Werbung oder wirklich)vervielfacht haben müssen wir uns auch an mehr und mehr Regeln halten. Diese Maske, ,die wir seit der Geburt von unseren Eltern und der Gesellschaft aufgezwungen bekommen, wird durch Drogen, Alkohol oder eben auch durch starke Emotionen fallen gelassen. Ans Tageslicht kommt das Tier im Menschen (Oder Das Tier in mir, das meine Sinne leitet&#8230;). Emotionen kochen über, der Hunger muss gestillt weren, ansonsten sieht man sich in Gefahr. Dann kommt es zu dem was wir als sinnlos erachten im Sinne unserer gesallschaftlichen Regeln, allerdings als sinnvoll im Hinblick auf die Natur, in der wir meiner Meinung nach nur Tiere mit selbsterschaffenen Manieren sind.<br />
Freud schrieb von der Ableitung des Todestriebes über die Muskeln nach aussen. Er hat recht&#8230;in diesem Punkt&#8230;nicht in allem&#8230;aber hier stimmt es&#8230;Muskeln anspannen, Zähne fletschen, breit machen, Grimassen schneiden.<br />
Bedingt durch unsere Regeln bleibt es zum Glück oft nur beim Drohen. Allerdings, so schreibt Freud sinngemäß: Die Seele erkranke bei zu viel unterdrückter Aggression. Wo wir wieder beim Thema sind. Sinnvoll ja, aber nur dann wenn ein anderes Ventil (gesellschaftlich akzeptiert) genutzt wird. </p>
<p>Durch Wort, Schrift, Bild&#8230;usw. So etwa wie Stephan das macht. Hass in Strophen und Tönen, Lieder die die Seele verwöhnen, die Wut befreien durchs Worte aneinander reihen. </p>
<p>Stephan, muchas gracias por todo.</p>
<p>Der Brauer, M.B.</p>
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	</item>
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		<title>Von: Marco</title>
		<link>http://der-w.de/schlachtplatte/%e2%80%9ewarum-wir-uns-soviel-muhe-geben-uns-zu-hassen%e2%80%9c.html#comment-45392</link>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 20:55:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was bedeutet Hass?

Wie entsteht er? Ein kurzer Rückblick, als Du Stephan den Song Hass geschrieben hast für eure zweite Scheibe, damals bei Herbert und ROR, was hat Dich da inspiriert? Hass ensteht da, wo Aggressionen nicht mehr durch unsere gesellschaftlich aufoktruierten Masken unterdrückt werden können. Deine damalige Aggression, so glaube ich, war ein Hunger nach verstanden, gesehen, respektiert und gehört zu werden ausschlaggebend.Sehe das Lied auch im Zusammenhang mit der &quot;Stunde des Siegers&quot; und &quot;Nennt mich Gott&quot;. Du bist der Sieger, Stephan. Von vielen vergöttert. Du schreibst nieder was Du und viele andere fühlen und machst Musik dazu.Wie es die Farbigen in ihrem Blues ausdrücken, so machst Du es unnachahmlich gut.Heute bewegt Dich eine andere Aggression, die sitzt viel tiefer in Dir, als der Hunger nach der Befriedigung von Grundbedürfnissen. Wie kann es sein, dass ein Band der Freundschaft und der jahrelangen Zusammenarbeit so zerrissen wird.Seit über 20 Jahren, da war ich 12, verfolge ich jede Platte von den Onkelz und muss immer wieder feststellen, dass Du für jede auch nur erdenkliche Situation ein Lied hast, dass den Nagel auf den Kopf trifft. Ein Lied in der dazu passenden Lage, ist wie ein sehnsüchtiger Nadelstich in die Vene eines Menschen, der keinen anderen Ausweg weiß, als sich zu betäuben. Als Bierbrauer würde ich sagen...Deine Lieder füllen jedes Glas und lassen es nie leer werden. Ob als Onkel oder als W. Mein allergrößter Respekt, Stephan!
Aber zurück zum Thema,
Hass entsteht durch unterdrückte Aggression, durch unbefriedigten inneren Seelenhunger. Dieser Hunger kann durch Ersatzhandlungen befriedigt werden, wenn die Kommunikation am Ende ist.Dein Ersatz sind Deine Lieder, keine körperliche Gewalt. Deine Lieder greifen etwas Ungreifbares, fassen etwas unfassbares. Sie sind provokativ und verletzend, aber auch heilend. Es kommt ganz darauf an auf welcher Seite Du stehst. Das ist zu vergleichen mit seelischem Foltern. Folter für Deine Feinde, Heilung für Deine Freunde. Das ist das was es ausmacht. Du kämpfst mit unsichtbaren Mitteln, denn Worte reissen tiefere Wunden als Klappmesser. Die richtigen Worte heilen in den meisten Situationen auch besser als jede medizinische Behandlung, wenn es um seelische Wunden geht. Wenn Du fragst was Hass bedeutet, dann möchtest Du nicht wissen was das Lexikon sagt oder? Sondern was das Innere des Menschen dazu gebracht hat und wie es geheilt werden kann. Deine Heilung sind Deine Lieder, wie auch bei mir. Meine Gedichte decken nicht nur die Oberfläche ab, sondern sind dazu gemacht mich selbst zu reinigen,andere anzusprechen und ihnen Kraft zu spenden, den Hass der sie bewegt, den Hunger der sie quält zu stillen. Auf eine friedliche Art und Weise, aber mit einem Instrument, das schon immer das machtvollste war in unserer Welt. Das Wort!  Für mich steht Das W in der W. nicht für Weidner nicht nur für Dein Initial, sondern auch für den Anfangsbuchstaben von Wort. Dein W. hat die Macht uns dazu zu bringen unseren Hass zu verarbeiten unser inneres Gleichgewicht zu finden, damals wie heute! Stephan, Danke, dass Du weitermachst!

Beste Grüße, Der Brauer M.B.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was bedeutet Hass?</p>
<p>Wie entsteht er? Ein kurzer Rückblick, als Du Stephan den Song Hass geschrieben hast für eure zweite Scheibe, damals bei Herbert und ROR, was hat Dich da inspiriert? Hass ensteht da, wo Aggressionen nicht mehr durch unsere gesellschaftlich aufoktruierten Masken unterdrückt werden können. Deine damalige Aggression, so glaube ich, war ein Hunger nach verstanden, gesehen, respektiert und gehört zu werden ausschlaggebend.Sehe das Lied auch im Zusammenhang mit der &#8220;Stunde des Siegers&#8221; und &#8220;Nennt mich Gott&#8221;. Du bist der Sieger, Stephan. Von vielen vergöttert. Du schreibst nieder was Du und viele andere fühlen und machst Musik dazu.Wie es die Farbigen in ihrem Blues ausdrücken, so machst Du es unnachahmlich gut.Heute bewegt Dich eine andere Aggression, die sitzt viel tiefer in Dir, als der Hunger nach der Befriedigung von Grundbedürfnissen. Wie kann es sein, dass ein Band der Freundschaft und der jahrelangen Zusammenarbeit so zerrissen wird.Seit über 20 Jahren, da war ich 12, verfolge ich jede Platte von den Onkelz und muss immer wieder feststellen, dass Du für jede auch nur erdenkliche Situation ein Lied hast, dass den Nagel auf den Kopf trifft. Ein Lied in der dazu passenden Lage, ist wie ein sehnsüchtiger Nadelstich in die Vene eines Menschen, der keinen anderen Ausweg weiß, als sich zu betäuben. Als Bierbrauer würde ich sagen&#8230;Deine Lieder füllen jedes Glas und lassen es nie leer werden. Ob als Onkel oder als W. Mein allergrößter Respekt, Stephan!<br />
Aber zurück zum Thema,<br />
Hass entsteht durch unterdrückte Aggression, durch unbefriedigten inneren Seelenhunger. Dieser Hunger kann durch Ersatzhandlungen befriedigt werden, wenn die Kommunikation am Ende ist.Dein Ersatz sind Deine Lieder, keine körperliche Gewalt. Deine Lieder greifen etwas Ungreifbares, fassen etwas unfassbares. Sie sind provokativ und verletzend, aber auch heilend. Es kommt ganz darauf an auf welcher Seite Du stehst. Das ist zu vergleichen mit seelischem Foltern. Folter für Deine Feinde, Heilung für Deine Freunde. Das ist das was es ausmacht. Du kämpfst mit unsichtbaren Mitteln, denn Worte reissen tiefere Wunden als Klappmesser. Die richtigen Worte heilen in den meisten Situationen auch besser als jede medizinische Behandlung, wenn es um seelische Wunden geht. Wenn Du fragst was Hass bedeutet, dann möchtest Du nicht wissen was das Lexikon sagt oder? Sondern was das Innere des Menschen dazu gebracht hat und wie es geheilt werden kann. Deine Heilung sind Deine Lieder, wie auch bei mir. Meine Gedichte decken nicht nur die Oberfläche ab, sondern sind dazu gemacht mich selbst zu reinigen,andere anzusprechen und ihnen Kraft zu spenden, den Hass der sie bewegt, den Hunger der sie quält zu stillen. Auf eine friedliche Art und Weise, aber mit einem Instrument, das schon immer das machtvollste war in unserer Welt. Das Wort!  Für mich steht Das W in der W. nicht für Weidner nicht nur für Dein Initial, sondern auch für den Anfangsbuchstaben von Wort. Dein W. hat die Macht uns dazu zu bringen unseren Hass zu verarbeiten unser inneres Gleichgewicht zu finden, damals wie heute! Stephan, Danke, dass Du weitermachst!</p>
<p>Beste Grüße, Der Brauer M.B.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: nima s.</title>
		<link>http://der-w.de/schlachtplatte/%e2%80%9ewarum-wir-uns-soviel-muhe-geben-uns-zu-hassen%e2%80%9c.html#comment-42900</link>
		<dc:creator>nima s.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 22:15:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://der-w.deblog/?p=5#comment-42900</guid>
		<description><![CDATA[Aufgrund von Zeitmangel kurze Stellungnahme meinerseits:

Haltet mich bitte nicht für blöd oder für einen Massenmenschen aber manche wollen den Hass ganz einfach nicht abstellen, egal wie sehr sie über seine Wirkungen oder Erscheinungsformen aufgeklärt sind.
Hass kann auch ein Ventil sein, selbst wenn er nicht nach außen dringt.
Wenn man von einer Person verletzt wird, - banales Beispiel - 
dann kann man diese Person hassen und muss es sie noch nicht einmal wissen lassen bzw. man muss den Hass gar nicht nach außen erscheinen lassen.
Die Tatsache, dass du die Person hasst, kann einem schon Zufriedenheit verschaffen und als Ventil dienen.
Hass gibt in solchen Fällen die Gewissheit, auf das Handeln anderer reagiert zu haben, sei es auch nicht öffentlich.

Beste Grüße.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund von Zeitmangel kurze Stellungnahme meinerseits:</p>
<p>Haltet mich bitte nicht für blöd oder für einen Massenmenschen aber manche wollen den Hass ganz einfach nicht abstellen, egal wie sehr sie über seine Wirkungen oder Erscheinungsformen aufgeklärt sind.<br />
Hass kann auch ein Ventil sein, selbst wenn er nicht nach außen dringt.<br />
Wenn man von einer Person verletzt wird, &#8211; banales Beispiel &#8211;<br />
dann kann man diese Person hassen und muss es sie noch nicht einmal wissen lassen bzw. man muss den Hass gar nicht nach außen erscheinen lassen.<br />
Die Tatsache, dass du die Person hasst, kann einem schon Zufriedenheit verschaffen und als Ventil dienen.<br />
Hass gibt in solchen Fällen die Gewissheit, auf das Handeln anderer reagiert zu haben, sei es auch nicht öffentlich.</p>
<p>Beste Grüße.</p>
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		<title>Von: madlen1107</title>
		<link>http://der-w.de/schlachtplatte/%e2%80%9ewarum-wir-uns-soviel-muhe-geben-uns-zu-hassen%e2%80%9c.html#comment-19369</link>
		<dc:creator>madlen1107</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 08:07:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallo, 
Ich hasse es wenn man niemanden eine Chance gibt selber Erfolg zuhaben.
Blöd ist auch wenn man die Vergangenheit nicht ruhen lassen kann. Und ich hasse wenn ich irgend etwas nicht so klappt. Wie wenn mein Pc nur die halbe Email Adresse anzeigt. Und ich würde richtig klasse finden wenn es bald ein neues Album von Der W gibt. Habe die BO schon mit acht und ich fand die Musik richtig Klasse. Aber jetzt macht halt jeder seins und das ist auch gut so. Und ich wünsche allen vier viel erfolg dabei und jede Menge Spaß. Jawohl.
Also gebt auch dem Stephan eine Chance.
mfg eure madlen1107]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
Ich hasse es wenn man niemanden eine Chance gibt selber Erfolg zuhaben.<br />
Blöd ist auch wenn man die Vergangenheit nicht ruhen lassen kann. Und ich hasse wenn ich irgend etwas nicht so klappt. Wie wenn mein Pc nur die halbe Email Adresse anzeigt. Und ich würde richtig klasse finden wenn es bald ein neues Album von Der W gibt. Habe die BO schon mit acht und ich fand die Musik richtig Klasse. Aber jetzt macht halt jeder seins und das ist auch gut so. Und ich wünsche allen vier viel erfolg dabei und jede Menge Spaß. Jawohl.<br />
Also gebt auch dem Stephan eine Chance.<br />
mfg eure madlen1107</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: madlen1107</title>
		<link>http://der-w.de/schlachtplatte/%e2%80%9ewarum-wir-uns-soviel-muhe-geben-uns-zu-hassen%e2%80%9c.html#comment-19347</link>
		<dc:creator>madlen1107</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 18:56:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[P.S.: Und ich hasse wenn ich irgend etwas nicht so klappt. Wie vorhin mein Pc nur die halbe Email Adresse anzeit. Und ich würde richtig klasse finden wenn es bald ein neues Album von Der W gibt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>P.S.: Und ich hasse wenn ich irgend etwas nicht so klappt. Wie vorhin mein Pc nur die halbe Email Adresse anzeit. Und ich würde richtig klasse finden wenn es bald ein neues Album von Der W gibt.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: madlen1107</title>
		<link>http://der-w.de/schlachtplatte/%e2%80%9ewarum-wir-uns-soviel-muhe-geben-uns-zu-hassen%e2%80%9c.html#comment-19346</link>
		<dc:creator>madlen1107</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 18:42:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://der-w.deblog/?p=5#comment-19346</guid>
		<description><![CDATA[Hallo zusammen, 
ich hasse es wenn jemand verrügt spielt wenn etwas nicht so klappt wie die Person sich das gerade vorstellt.Manchmal hasse mich auch selbst.
Ich war 8Jahre alt als ich zum ersten mal von BO gehört habe und seit dem haben sie mich ständig begleitet und werden es auch weiterhin tun. Und es freut mich total das Stephan weiter macht, auch seine Musik ist mega gut und ich wünsche ihm viel Erfolg.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,<br />
ich hasse es wenn jemand verrügt spielt wenn etwas nicht so klappt wie die Person sich das gerade vorstellt.Manchmal hasse mich auch selbst.<br />
Ich war 8Jahre alt als ich zum ersten mal von BO gehört habe und seit dem haben sie mich ständig begleitet und werden es auch weiterhin tun. Und es freut mich total das Stephan weiter macht, auch seine Musik ist mega gut und ich wünsche ihm viel Erfolg.</p>
]]></content:encoded>
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